Modrow-Stiftung
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Chinas Jahrhundert - Werkstattgespräch

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Fotograf: Frank Schumann
von links nach rechts: Michael Geiger, Horst Poldrack, Herbert Grießig, Eberhard Crome, Hans Modrow. Laura Geiger

Am 30. Juli 2021 fand auf Einladung der Modrow-Stiftung ein hochkarätig besetztes Werkstattgespräch in Berlin statt. Namhafte und kompetente China-Experten erörterten einen ganzen Tag lang verschiedene Aspekte der rasanten Entwicklung der chinesischen Volksrepublik und welche Rolle dabei die KP Chinas spielt. Diese war bekanntlich im gleichen Monat 100 Jahre zuvor in Shanghai gegründet worden. Die offene, mitunter kontroverse Diskussion beschäftigte sich nicht nur mit der Frage, ob China noch sozialistisch sei, sondern auch damit, warum die westliche Welt so aggressiv mit dem Konkurrenten in Fernost umgeht. Der schickt sich an, in absehbarer Zeit die USA von ihrem Spitzenplatz in der Weltwirtschaft zu verdrängen. Wird China, so auch eine andere Frage, dann die Welt zu beherrschen versuchen wie die Amerikaner? Wollen die Chinesen ihr Modell anderen Staaten verordnen wie es einst die Sowjetunion tat? Was ist in diesem Jahrhundert von China zu erwarten? Am Werkstattgespräch beteiligten sich Wolfram Adolphi, Uwe Behrens, Erhard Crome, Laura Geiger, Michael Geiger, Herbert Grießig, Konrad Herrmann, Eike Kopf, Horst Poldrack, Ingar Solty und Rolf Sukowski sowie Hans Modrow.

Ihre Beiträge werden als Buch noch im August unter dem Titel „Chinas Jahrhundert“ erscheinen. Es ist auch im Buchhandel zu beziehen.

Michael Geiger (Herausgeber): Chinas Jahrhundert. Werkstattgespräch Broschiert und illustriert, 224 Seiten, 15,00 Euro ISBN 978-3-89793-326-2